Unsere Stücke
Handlung

Brooklyn Anfang der vierziger Jahre. Die Welt (bis auf kleine unentdeckte Flecken) befindet sich im Krieg, doch im friedlichen Haus der Schwestern Brewster scheint das Leben noch in Ordnung. Zwar sorgt ihr Neffe Teddy, der sich für Theodore Roosevelt hält, manchmal für Aufregung, wenn er seinen Amtsgeschäften nachgeht, aber alle wissen: Er ist harmlos!

Gern gesehener Gast ist seine Schwester Elaine Brewster, die berühmte Theaterkritikerin. Seit sie sich in den Pfarrerssohn Mortimer Harper aus der Nachbarschaft verliebt hat, verkehrt sie regelmäßig bei ihren Tanten. Alles könnte nicht besser sein, doch plötzlich wird diese klassisch amerikanische Familienidylle der englischen Einwanderer empfindlich gestört.

Im Haus der Brewster spielen sich mörderische Geschichten ab, ganz real und auf kleiner Bühne. Elaine Brewster versucht, weitere Mordopfer zu verhindern und ihre Tanten vor dem Schlimmsten zu bewahren. Aber nun folgt eine Katastrophe der Nächsten und zum guten Schluss weiß niemand mehr, ob es die Leichen überhaupt gegeben hat.
Über das Werk

1939 schrieb Joseph Kesselring Arsen und Spitzenhäubchen (arsenic and Old Lace). Es lief nach der Broadway-Premiere am 10. Januar 1941 dort dreieinhalb Jahre lang vor allabendlich ausverkauftem Haus und war auch in London ähnlich erfolgreich. Auf amerikanischen und europäischen Bühnen immer wieder gespielt, entwickelte sich das Stück zu einem Evergreen des schwarzen Humors. Die Hollywood-Verfilmung des Stückes durch Frank Capra mit Cary Grant, Priscilla Lane, Raymond Massey und Peter Lorre, die 1944 in die Kinos kam, erwies sich als bis heute unverwüstlicher Filmklassiker.

Joseph Kesselring - über den Autor


Joseph Kesselring wurde am 21. Juli 1902 als Sohn deutschstämmiger Eltern in New York City geboren. Von 1922 bis 1924 war er Professor für Musik am Bethel College in North Newton, Kansas, und danach von 1925 bis 1926 musikalischer Leiter und Direktor eines Amateurtheaters in Niagara Falls, New York. Anschließend betätigte er sich als Schauspieler, Autor und Regisseur verschiedner Unterhaltungsstücke und als Verfasser von Kurzgeschichten und Gedichten.

Ab 1933 verdiente er sich endgültig als freiberuflicher Autor und Bühnenschriftsteller sein Brot.

Das Stück erwies sich als Kesselrings einziger Erfolg unter seinen insgesamt zwölf Stücken und brachte ihm unerwarteten Reichtum ein. Joseph Kesselring starb am 5. November 1967 in Kingston im Bundesstaat New York.

Familiengeschäfte
„Familiengeschäfte“ – „A SMALL FAMILY BUSINESS“ (Alan Ayckbourn, Bearbeitung Dorothee Wendt)
Willkommen bei Familie Ayres und Grace, einem traditionellen Familienbetrieb. Blicken Sie in die privatesten Räume dieser Familie. Schauen Sie zu, wenn Jack, glücklicher Familienvater und zukünftiger Geschäftsführer, sein Hemd wechselt, wenn Ken - der Seniorchef - Jack auf dem Klo in Betriebsgeheimnisse einführt oder wenn Harriet, Kens Schwägerin, am Kochtopf über die Essgewohnheiten ihrer Mitmenschen philosophiert.
Die Zuschauer erleben, wie eine Bilderbuchfamilie in die Krise gerät. Samantha, der jüngste Spross der Familie, wurde beim Ladendiebstahl erwischt. Da gibt’s nur eins: Zusammenhalten! Wie Pech und Schwefel und also auch bis in den Tod. Das hat allerdings noch ganz andere Gründe.

Eine Familiensaga, ein tragisch komischer Krimi, eine wirtschaftskriminelle Farce, eine Mafiastory oder Detektivgeschichte?
Alan Ayckbourn, der zeitgenössische Bühnenautor aus England ist bekannt für die Schärfe und den Witz seiner Sprache und die deutliche Zeichnung der Figuren. Ein turbulentes schnelles Stück über ein Familiengeschäft und die Moral.


Arsen und Spitzenhäubchen
Familiengeschäfte
Arsen und Spitzenhäubchen
 
 
 
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Ein Sommernachtstraum(a)
„Ein Sommernachtstraum(a)“ ist mehr als nur die Neuübersetzung von William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“. Es die humorvolle Antwort, wenn Sie erfahren wollen, warum der Athener Patriarch Theseus die Amazonenkönigin
Hippolyta heiratet, warum der adlige Demetrius Hermia, Tochter des Meisters aller Lustbarkeiten, Philostrat, zu lieben meint, wie der Geschäftsmann Lysander jene während der Kriegswirren sich selbst überlassene Hermia letztendlich für sich gewinnt…

Wenn es Sie reizt zu erfahren, was den Revolutionär und Schauspieler zum Esel und zum Mann macht, wie emanzipiert Elfenköniginnen streiten und warum Kobolde niedlich, aber unverständlich bleiben, dann sollten Sie unsere Inszenierung nicht versäumen!
 
Ein Sommernachtstraum(a)
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